Troikas ortsspezifische Skulptur Ultraflora wurde für das Fraunhofer-Institut für Kognitive Systeme IKS in Garching realisiert. Die Arbeit ragt aus einem Wasserbecken im Außenbereich und ist Teil des Neubaus des Instituts und seiner umgebenden Landschaft.
Ultraflora thematisiert eine zunehmend von algorithmischen Systemen geprägte Gegenwart und macht dabei jene verborgenen Infrastrukturen sichtbar, die unsere technologische Gesellschaft mitbestimmen.
Die Skulptur befasst sich mit technologischer Transformation in einer Zeit, in der physische und virtuelle Realitäten zunehmend miteinander verflochten sind. Troikas Auseinandersetzung mit der Schnittstelle zwischen organischem und künstlichem Leben richtet den Blick auf das sich wandelnde Verhältnis zwischen Mensch und Technologie. Durch digitale Prozesse und 3D-Druck entstehen dabei poetische Neuinterpretationen organischer Formen.
Die für das Fraunhofer-Institut für Kognitive Systeme entwickelte ortsspezifische Skulptur befindet sich in einem Wasserbecken im Außenbereich. Sie ist in eine hybride Umgebung aus gestalteter Vegetation und institutioneller Architektur eingebunden und verbindet biomorphe Form, industrielle Oberfläche und eine an digitale Systeme erinnernde Bildsprache.
Während ihre grundlegende Form an die Blüte einer Dahlie erinnert, wird die Skulptur von einem algorithmischen Netzwerk beziehungsweise einer verzweigten Matrix getragen. Diese Struktur dient als Metapher für jene unsichtbaren Netzwerke, auf denen künstliche Intelligenz und ihre technischen Abhängigkeiten beruhen.
Ultraflora beschreibt eine Verflechtung organischer und künstlicher Systeme, die sich gegenseitig beeinflussen, verändern und neue Formen hervorbringen. Die klare Trennung zwischen dem Natürlichen und dem Synthetischen wird dabei zunehmend durchlässig.