in the epoch of waves | haroon mirza

28 April - 2 Juni 2022
Übersicht

Haroon Mirzas in the epoch of waves ist eine multisensorische Präsentation, die Bezüge zwischen Technologie, Natur, dem Menschen und Universum aufzeigt. Sein vielschichtiger Werkzyklus The Wave Epoch – bestehend aus Video, Musik und Performance – wird durch Wandarbeiten aus Solarpanelen ergänzt, die autonom stromerzeugend ein dynamisches System aus Licht, elektrischen Signalen und komplexen Schaltkreisen darstellen.

 

Die zentrale Installation The Wave Epoch nimmt Referenzen aus Clubkultur, Zukunftsarchäologie, Glaubenssystemen und sozialen Ritualen in sich auf und ist als Kollaboration zwischen Haroon Mirza und Jack Jelfs mit den Musikern GAIKA und Elijha im Rahmen der Collide Residency an der Europäischen Organisation für Kernforschung CERN in Genf entstanden. Die Kernfrage des immersiven Werkzyklus, der Archivmaterial, Artefakte und elektronische Komponenten vorangegangener Experimente des CERN einschließt, ist folgende: Wenn der Large Hadron Collider (Teilchenbeschleuniger) ein paar tausend Jahre in der Zukunft ausgegraben würde und wenn sein ursprünglicher Zweck in Vergessenheit geraten wäre, wie würden die Menschen ihn dann interpretieren? Ausgehend von diesem Szenario ist The Wave Epoch eine audiovisuelle Sci-Fi-Erkundung von Wahrheit und Glauben, Materie und Bewusstsein, Ritual und Praxis und der menschlichen Suche nach Mustern und Ordnung.

 

Eröffnung

Mittwoch 27 April

18 – 21 Uhr

Die Künstler Haroon Mirza & Jack Jelfs sind anwesend.

 

 

Die Ausstellung findet in Kooperation mit Lisson Gallery, London statt.

 

 

→ Zum Ausstellungstext in the epoch of waves

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