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Die Schweizer Künstlerin Natacha Donzé dekonstruiert in ihren Gemälden Machtstrukturen institutioneller, politischer und kommerzieller Systeme unserer Zeit, indem sie Fragmente dieser Ordnungen aufgreift und hierarchielos in ihre Bildwelten einbettet. Popkulturelle Zitate, wie architektonische Elemente aus Filmen verbindet Donzé mit wissenschaftlich geprägten Bildern und bringt sie mittels akribischem Pinselduktus und Air Brush-Technik auf die Leinwand. Statt die Oberfläche als Schnittstelle zum illusorischen Bildraum zu behandeln, rückt die Fläche der Leinwand in den Fokus, auf der sich wiederum dimensionslose Räume entfalten. In starker Farbigkeit untersucht die Künstlerin den Einfluss des Menschen auf seine Umwelt und schafft in ihren Bildern Schnittstellen zwischen unserer eigenen Realität und einem imaginären Darstellungsraum.

 

2018 wurde Natacha Donzé mit dem Nachwuchspreis des Kunstmuseums in La Chaux-de-Fonds ausgezeichnet, der im Rahmen der Biennale für zeitgenössische Kunst vergeben wird. 2021 folgte eine Einzelausstellung der Künstlerin im Museum, die unter anderem an Solopräsentationen in der parliament gallery in Paris (2020) und im Unit110 in New York (2018) anknüpft. 2019 erhielt die Künstlerin zudem den Kiefer Hablitzel Preis für junge Kunstschaffende und ihre Arbeiten wurden im Kunsthaus Pasquart in Biel und beim Swiss Art Award in Basel ausgestellt.

 

 

→ CV Natacha Donzé

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