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Rindon Johnson (*1990 in San Francisco, US, lebt in Berlin, DE) ist multidisziplinärer Künstler und Autor, dessen Werke stets in der Sprache verwurzelt sind und sich zwischen skulpturalen Arbeiten und virtuellen Sphären bewegen. Johnson untersucht, wie physische und digitale Räume miteinander verwoben sind und wie Sprache diese Realitäten formt, indem sie versagt, widerspricht oder befähigt. Text ist eines der zahlreichen Medien, die der Künstler sich aneignet und in neuen Kombinationen zusammensetzt, um Fragen hinsichtlich Autonomie und Macht aufzuwerfen. Neben seinen Künstlerpublikationen wird Text jedoch nur in Form der Werktitel, welche Gedichten ähneln, sichtbar. Dabei untersucht Johnson die Auswirkungen von Kapitalismus, Klima und Technologie und wie wir uns selbst sehen und konstruieren. Durch die Verbindung von Wort, Technologie und Objekt entstehen vielschichtige Werke, wobei Johnsons Ausdrucksformen von Publishing, Virtual und Augmented Reality bis hin zur Arbeit mit Materialien wie Leder, Holz und Stein reichen.

 

Rindon Johnson Arbeiten wurden in internationalen Ausstellungen gezeigt, zuletzt als Solopräsentation im Sculpture Center in New York (2021), im Museum of American Art in Washington (2021) und in der Julia Stoscheck Collection in Düsseldorf (2019). Johnson schrieb mehrere Bücher, hielt Lecture Performances und Readings, unter anderem im MoMa PS1 (2018) und KW in Berlin (2019) und publizierte Arbeiten und Texte in Kollaboration mit Museen und Magazinen, wie der New York Times.

 

Werke von Rindon Johnson werden in Kooperation mit François Ghebaly, Los Angeles präsentiert.

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