Lou Jaworski (*1980 in Warschau, Polen) studierte Bildhauerei und Installation an der Akademie der Bildenden Künste München bei Prof. Gregor Schneider und erwarb 2016 sein Diplom mit Auszeichnung. Seit 2017 ist er als Assistent von der Klasse von Prof. Gregor Hildebrandt tätig. Jaworski arbeitet für seine Installationen und Skulpturen überwiegend mit magnetischen Materialien, Eisen, Silber, Graphit oder Meteoriten. Seine Werke aus zersplitterten oder geometrisch geformten Ferritmagneten zeichnen sich durch das spannungsvolle Zusammenwirken von materieller Autonomie, ephemerer Abstraktion und physikalischer Gesetze aus. Die meisten seiner Werke entstehen konzeptbasiert und werden raumspezifisch umgesetzt. Der Künstler beschäftigt sich mit metaphysischen Fragestellungen, die sich mit formaler Reduktion verbinden, sowie mit Phänomenen der menschlichen Wahrnehmung.

Seine Arbeiten wurden u. a. in Phingyao (China), New York, München und Tel Aviv ausgestellt. 2017 war Jaworski unter der Leitung von Udo Kittelmann Teil des Festival of Future Nows im Hamburger Bahnhof, Berlin. 2016 erhielt er den Debütantenpreis des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultur und 2017 das Atelierstipendium der Stadt München. Lou Jaworskis Werke sind Teil der Bayerischen Staatsgemälde Sammlungen und in Privatsammlungen in Deutschland und der Schweiz vertreten.