art cologne 2021

17 - 21 November 2021

max goelitz freut sich auf der Art Cologne 2021 neue Werke von Niko Abramidis &NE, Natacha Donzé, Brigitte Kowanz und Lou Jaworski zu präsentieren. Auch zur diesjährigen Messe führen wir die Kooperation mit Häusler Contemporary Zürich fort, die am angrenzenden Messestand neben Werken von David Reed und Gary Kuehn ein Circular Glass von James Turrell zeigt.

 

Hall 11.2 | Booth B 04

Preview and Vernissage | 17 November 2021
Fair days | 17 - 21 November 2021

 

Natacha Donzé

Lou Jaworski

Brigitte Kowanz

Niko Abramidis &NE

 

Für weiterführende Informationen, Texte und zusätzliche Abbildungen klicken Sie bitte auf das jeweilige Werk.

  • Natacha Donzé

    Natacha Donzé

    Die Schweizer Künstlerin Natacha Donzé dekonstruiert in ihren Gemälden Machtstrukturen institutioneller, politischer und kommerzieller Systeme unserer Zeit, indem sie Fragmente dieser Ordnungen aufgreift und hierarchielos in ihre Bildwelten einbettet. Popkulturelle Zitate, wie architektonische Elemente aus Filmen verbindet Donzé mit wissenschaftlich geprägten Bildern und bringt sie mittels akribischem Pinselduktus und Air Brush-Technik auf die Leinwand. Statt die Oberfläche als Schnittstelle zum illusorischen Bildraum zu behandeln, rückt die Fläche der Leinwand in den Fokus, auf der sich wiederum dimensionslose Räume entfalten. In starker Farbigkeit untersucht die Künstlerin den Einfluss des Menschen auf seine Umwelt und schafft in ihren Bildern Schnittstellen zwischen unserer eigenen Realität und einem imaginären Darstellungsraum.

     

    2018 wurde Natacha Donzé mit dem Nachwuchspreis des Kunstmuseums in La Chaux-de-Fonds ausgezeichnet, der im Rahmen der Biennale für zeitgenössische Kunst vergeben wird. 2021 folgte eine Einzelausstellung der Künstlerin im Museum, die unter anderem an Solopräsentationen in der parliament gallery in Paris (2020) und im Unit110 in New York (2018) anknüpft. 2019 erhielt die Künstlerin zudem den Kiefer Hablitzel Preis für junge Kunstschaffende und ihre Arbeiten wurden im Kunsthaus Pasquart in Biel und beim Swiss Art Award in Basel ausgestellt.

     

    → CV Natacha Donzé

    • Natacha Donzé, Legacy testimony I , 2021
      Natacha Donzé, Legacy testimony I , 2021
    • Natacha Donzé, Legacy testimony II, 2021
      Natacha Donzé, Legacy testimony II, 2021
  • Lou Jaworski

    Lou Jaworski

    Lou Jaworski (*1980 in Warschau, Polen) studierte Bildhauerei und Installation an der Akademie der Bildenden Künste München bei Prof. Gregor Schneider, erwarb 2016 sein Diplom mit Auszeichnung und war von 2017 bis 2020 als Assistent  der Klasse Gregor Hildebrandt tätig. Jaworski arbeitet für seine Installationen und Skulpturen überwiegend mit magnetischen Materialien, Eisen, Silber, Graphit oder Meteoriten. Seine Werke aus zersplitterten oder geometrisch geformten Ferritmagneten zeichnen sich durch das spannungsvolle Zusammenwirken von materieller Autonomie, ephemerer Abstraktion und physikalischer Gesetze aus. Die meisten seiner Werke entstehen konzeptbasiert und werden raumspezifisch umgesetzt. Der Künstler beschäftigt sich mit metaphysischen Fragestellungen, die sich mit formaler Reduktion verbinden, sowie mit Phänomenen der menschlichen Wahrnehmung.

     

    Seine Arbeiten wurden u. a. in Phingyao (China), New York, München und Tel Aviv ausgestellt. 2017 war Jaworski unter der Leitung von Udo Kittelmann Teil des Festival of Future Nows im Hamburger Bahnhof, Berlin. 2016 erhielt er den Debütantenpreis des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultur und 2017 das Atelierstipendium der Stadt München. Lou Jaworskis Werke sind Teil der Bayerischen Staatsgemälde Sammlungen und in Privatsammlungen in Deutschland und der Schweiz vertreten.

     

    → CV Lou Jaworski

    • Lou Jaworski, ALBA, 2021
      Lou Jaworski, ALBA, 2021
    • Lou Jaworski, GEMINI, 2021
      Lou Jaworski, GEMINI, 2021
    • Lou Jaworski, CORE, 2020
      Lou Jaworski, CORE, 2020
    • Lou Jaworski, HYLÉ Naxos I, 2021
      Lou Jaworski, HYLÉ Naxos I, 2021
  • Brigitte Kowanz

    Brigitte Kowanz

    Der österreichischen Künstlerin Brigitte Kowanz dient Licht als primäres künstlerisches Gestaltungsmedium, dessen unterschiedliche Erscheinungsformen sie in Objekten, Installationen und Rauminterventionen unter Verwendung verschiedener Leuchtmittel fortwährend befragt. Das Medium Licht wird dabei als eigenständiges Phänomen, zugleich auch als Material und Informationsträger, erfahrbar gemacht und so zu einer Metapher für die Suche nach neuen Darstellungsformen der sichtbaren Wirklichkeit. So verbindet sie in ihren Arbeiten Sprachliches – politische Aussagen und Nachrichtenübertragungen – mit formaler Ästhetik und veranschaulicht, dass Licht nicht bloß ein neutrales Vehikel für Information ist, sondern diese entscheidend mitgestaltet.


    Brigitte Kowanz wurde 2009 mit dem Großen Österreichischen Staatspreis ausgezeichnet und bespielte 2017 den Österreichischen Pavillon auf der 57. Biennale von Venedig. Seit 1997 hält sie eine Professur an der Universität für Angewandte Kunst in Wien. Umfangreiche Einzelausstellungen der Künstlerin fanden im Museum Haus Konstruktiv in Zürich (2020), Galerie im Taxispalais in Innsbruck (2011) und Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig in Wien (2010) statt.

     

    → CV Brigitte Kowanz

     

    • Brigitte Kowanz, afaik, 2020
      Brigitte Kowanz, afaik, 2020
    • Brigitte Kowanz, em?, 2021
      Brigitte Kowanz, em?, 2021
    • Brigitte Kowanz, World Wide Web 12.03.1989 06.08.1991, 2017
      Brigitte Kowanz, World Wide Web 12.03.1989 06.08.1991, 2017
    • Brigitte Kowanz, tbh, 2020
      Brigitte Kowanz, tbh, 2020
  • Niko Abramidis &NE

    Niko Abramidis &NE

    Niko Abramidis &NE (*1987 in Europa, lebt und arbeitet in München und Berlin, DE) öffnet in seiner Kunst ein vielfältiges Spektrum, das sich mit ökonomischen Strukturen und Zukunftsvisionen beschäftigt. In seinen Zeichnungen, Malereien, Skulpturen und Rauminstallationen erschafft er Paralleluniversen, in denen er fiktive Corporate Identities erstellt und sich Ausdrucksformen der Finanzökonomie aneignet. Dazu gehört auch das Sprachspiel aus Zeichen, Symbolen und Chiffren, worüber er seine künstlerischen Ideen von Mythos und literarischer Fiktion überträgt. Der Künstler entwickelt eine Semiotik aus archaisch wirkenden Symboliken gepaart mit skizzenhaften Zeichnungen, die er durch den Einsatz neuester Technologien zusammenfügt.

    Niko Abramidis &NE  studierte an der Akademie der Bildenden Künste München bei Julian Rosefeldt und Markus Oehlen und an der Universität der Künste Berlin bei Byung-Chul Han. Er ist Mitbegründer des Kunstraums easy!upstream, den er von 2015-2018 programmatisch leitete. 2018 wurde er mit dem ars viva-Preis für Bildende Kunst ausgezeichnet, der jährlich vom Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e.V. vergeben wird. Daran anschließend waren seine Arbeiten 2019 in Gruppenausstellungen im Kunstmuseum Bern und in der KAI 10 | Arthena Foundation in Düsseldorf ausgestellt und er erhielt ein Artist-in-Residency Stipendium auf Fogo Island, Kanada.

     

     CV Niko Abramidis &NE

    • Niko Abramidis &NE, Cryptic Machine Prototype C1, 2020
      Niko Abramidis &NE, Cryptic Machine Prototype C1, 2020
    • Niko Abramidis &NE, Global Alpha Dog, 2018
      Niko Abramidis &NE, Global Alpha Dog, 2018
    • Niko Abramidis &NE, Dynamic Vision Equity NFT, 2021
      Niko Abramidis &NE, Dynamic Vision Equity NFT, 2021
    • Niko Abramidis &NE, Development Friend BSLKS, 2020
      Niko Abramidis &NE, Development Friend BSLKS, 2020
    • Niko Abramidis &NE, Cryptic Machine Prototype C2, 2021
      Niko Abramidis &NE, Cryptic Machine Prototype C2, 2021
    • Niko Abramidis &NE, Portfolio Primer, 2021
      Niko Abramidis &NE, Portfolio Primer, 2021