Der US-Amerikanische Künstler Keith Sonnier (*1941 in Mamou, Louisiana, US)wurde in den 1960er Jahren mit Arbeiten bekannt, die das traditionelle Verständnis von Skulptur erweiterten und alltägliche Materialien wie Neon, Latex, Schaumstoff oder gefundene Industriewerkstoffe einsetzten. Er gehört zu der Generation von Post-Minimalisten, die Gary Kuehn, Eva Hesse, Robert Morris und Richard Serra umfassen und war einer der ersten und bedeutendsten Künstler, die Licht als neues Medium entdeckten. Durch sein fortwährendes Experimentieren entstehen bis heute Skulpturen und Rauminstallationen mit direkt oder indirekt beleuchteten Elementen. Keith Sonnier war Teil der ikonischen Ausstellungen "Eccentric Abstraction" in der Fischbach Gallery in New York (1966) und "Live in Your Head: When Attitudes Become Form" in der Kunsthalle Bern (1969). 2018 zeigten das Parrish Art Museum und das New Orleans Museum of Art umfassende Retrospektiven des Künstlers.